Digisizer

In der Musik wird der Trend zum synthetischen Ton immer stärker. Ein Gerätchen. das selbständige Töne mit unterschiedlichem Klangcharakter produziert, ist der »Digisizer«. Die »Musik« ist verstellbar vom »normalen« Klang über Sphärenklänge bis hin zum Froschquaken und Vogelzwitschern.
Um möglichst viele Effekte zu erzielen, ist eine Anzahl von Potentiometern sowie Schaltern notwendig. Selbstverständlich können Schalter weggelassen und durch feste Verbindungen ersetzt werden.
Ein UJT-Oszillator liefert eine Sägezahnspannung, die das Signal des VCO (spannungsgesteuerter astabiler Multivibrator) moduliert. Über R3 lädt sich der Kondensator C1 auf. Ist die Durchbruchspannung des Unijunktion-Transistors T1 erreicht, entlädt sich C1 sehr schnell über R2.
Die Sägezahnspannung gelangt über den Emitterfolger an die Basiswiderstände des astabilen Multivibrators mit den Transistoren T3 und T4. Die Frequenz des VCO steigt mit zunehmender Amplitude des Steuersignals; außerdem läßt sich die Taktfrequenz noch mit P1 variieren.
Das frequenzmodulierte Oszillatorsignal wird an den Takteingang des ersten Flipflops gelegt. In Verbindung mit drei weiteren Flipflops (IC1 und IC2) wird die Taktfrequenz geteilt, so daß insgesamt 16 verschiedene Töne zur Verfügung stehen.
Die Potentiometer P1…P7 dienen zum Einstellen der gewünschten Tonhöhe. Mit einiger Geschicklichkeit und etwas Ausdauer kann man die »seltsamsten« Klangbilder zusammenstellen. Die mit den Potentiometern P2…P7 eingestellten Gleichspannungen steuern einen NF-Generator mit den Transistoren T5 und T6. Über den Emitterfolger T7 steuert das Ausgangssignal des NF-Generators die Endstufe mit T8. Ohne Schwierigkeit läßt sich der Schaltungsausgang auch an einen Leistungsverstärker anschließen.
Variationen:
  • Ausgangsoscillator mit SN76477 ersetzen
  • Pots mit VacPacs ergänzen (alternativ mit FETs)
  • UJT Generator mit Druid Stomp LFO ersetzen